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Förderrechner Fußbodenheizung: Förderung berechnen & Zuschüsse sichern 2026

Berechnen Sie in 2 Minuten Ihre Förderung für die Fußbodenheizung. BAFA, KfW und BEG EM clever kombinieren — mit 3 Beispielrechnungen.

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So funktioniert der Förderrechner für Ihre Fußbodenheizung

Die Nachrüstung einer Fußbodenheizung kostet je nach System und Gebäude zwischen 8.000 und 25.000 Euro. Was viele Hausbesitzer nicht wissen: Der Staat übernimmt über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) einen erheblichen Teil dieser Kosten — oft zwischen 30 und 70 Prozent. Unser Förderrechner zeigt Ihnen in wenigen Minuten, mit welchem Zuschuss Sie konkret rechnen können. Alle Details zur Kostenstruktur finden Sie in unserer Kostenübersicht Fußbodenheizung.

Der Förderrechner kombiniert die drei zentralen Förderprogramme — BAFA-Zuschuss, KfW-Kredit und BEG-Einzelmaßnahmen — und ermittelt daraus Ihre individuelle Förderquote. Entscheidend sind dabei vier Faktoren: das gewählte Heizsystem (Fußbodenheizung allein oder kombiniert mit Wärmepumpe), der Gebäudetyp (Altbau oder Neubau), Ihre Wohnfläche und ob Sie einen Energieeffizienz-Experten einbinden. Je nach Kombination dieser Faktoren variiert der Zuschuss zwischen 3.000 und über 15.000 Euro. Einen Überblick über alle Optionen gibt Ihnen unser großer Vergleich.

Anders als bei allgemeinen Förderrechnern im Internet berücksichtigt unser Tool spezifisch die Besonderheiten der Fußbodenheizung: die niedrige Vorlauftemperatur (die den Wärmepumpen-Bonus erst richtig ausreizt), die Kosten für Estricharbeiten (förderfähig als Teil der Heizungsmodernisierung) und die Kombination mit Flächenheizungssystemen, die im Gebäudeenergiegesetz (GEG) explizit empfohlen werden. Nutzen Sie auch unseren Kostenrechner für eine detaillierte Kalkulation.

Die 3 zentralen Förderprogramme im Überblick

Für die Fußbodenheizung — ob als Neubau oder Nachrüstung — stehen Ihnen 2026 drei Förderwege offen. Die Programme unterscheiden sich in Zuschusshöhe, Antragsweg und Kombinierbarkeit. Hier der schnelle Überblick, bevor Sie in die Details einsteigen:

Förderprogramm Zuständig Max. Förderung Antragstellung Besonderheit
BEG EM — Einzelmaßnahmen BAFA Bis 70 % der Kosten Vor Beginn der Maßnahme 5 % Bonus mit Energieeffizienz-Experte
KfW 358/359 — Heizungsförderung KfW Bis 70 % als Kredit Vor Baubeginn Tilgungszuschuss möglich
KfW 261 — Wohngebäude Kredit KfW Bis 150.000 € Kredit Vor Baubeginn Für Komplettsanierung zum Effizienzhaus

Wichtig: Die Fußbodenheizung allein ist nur dann förderfähig, wenn sie Teil einer Heizungsmodernisierung ist. Die reine FBH-Nachrüstung ohne Heizungstausch wird nicht gefördert. Kombinieren Sie die FBH mit einer Wärmepumpe, einem Biomasse-Heizkessel oder einer Solarthermie-Anlage, öffnen sich alle drei Fördertöpfe. Unser Förderrechner prüft automatisch, welche Kombination in Ihrem Fall möglich ist.

Förderung für Fußbodenheizung: Wie hoch ist der Zuschuss?

Die konkrete Förderhöhe hängt von Ihrer persönlichen Konstellation ab. Als Faustregel gilt: Je effizienter das Gesamtsystem und je umfassender die Modernisierung, desto höher die Förderquote. Die folgende Tabelle zeigt die Fördersätze für die gängigsten Kombinationen mit Fußbodenheizung:

Maßnahme Grundförderung + Wärmepumpen-Bonus + Einkommensbonus Max. möglich
FBH + Wärmepumpe (Altbau) 30 % +5 % +30 % 70 %
FBH + Wärmepumpe (Neubau) 25 % +5 % 30 %
FBH + Biomasse-Heizung 30 % +30 % 60 %
FBH + Solarthermie (Hybrid) 30 % +30 % 60 %
FBH als Teil Effizienzhaus 55 25 % +5 % 30 %

Die förderfähigen Kosten sind auf 30.000 Euro pro Wohneinheit gedeckelt. Bei der ersten Wohneinheit übernimmt der Staat also maximal 21.000 Euro (70 % von 30.000). Bei Mehrfamilienhäusern steigt die Deckelung auf 30.000 Euro für die erste plus 15.000 Euro für jede weitere Wohneinheit.

Gut zu wissen: Auch die Kosten für den Energieeffizienz-Experten (Baubegleitung und Fachplanung) werden zu 50 Prozent gefördert — das sind oft 2.000 bis 5.000 Euro extra, die Sie nicht selbst tragen müssen.

Beispielrechnung 1: 120 m² Altbau — Nachrüstung FBH mit Wärmepumpe

Familie Meier wohnt in einem freistehenden Einfamilienhaus (Baujahr 1985, 120 m² Wohnfläche). Die alte Ölheizung soll raus, stattdessen kommt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung ins Haus. So sieht die Förderrechnung aus:

Kostenposition Betrag
Wärmepumpe (Luft-Wasser, 10 kW) 16.000 €
Fußbodenheizung fräsen & verlegen 12.000 €
Estrich, Dämmung, Anschluss 4.500 €
Hydraulischer Abgleich + Regelung 1.800 €
Energieeffizienz-Experte 3.200 €
Gesamtkosten 37.500 €

Förderberechnung: Die förderfähigen Kosten sind auf 30.000 Euro gedeckelt. Grundförderung 30 % = 9.000 Euro. Wärmepumpen-Bonus 5 % = 1.500 Euro. Da Familie Meier ein zu versteuerndes Haushaltseinkommen unter 40.000 Euro hat, kommt der Einkommensbonus von 30 % hinzu = 9.000 Euro. Gesamtförderung: 19.500 Euro (65 %). Dazu 50 % der Expertenkosten = 1.600 Euro. Summe: 21.100 Euro Förderung — Eigenanteil nur noch 16.400 Euro.

Ohne Förderung müsste Familie Meier die vollen 37.500 Euro stemmen. Mit der BAFA-Förderung sinkt der Eigenanteil um über 56 Prozent. Der Förderrechner spuckt diese Zahlen automatisch aus, sobald Sie Ihre Daten eingeben. Vergleichen Sie die Kosten mit unserer detaillierten Preisübersicht Nachrüstung.

Beispielrechnung 2: 80 m² Neubau — Maximale Effizienz von Anfang an

Junges Paar, Neubau in Hamburg (80 m², KfW-Effizienzhaus 40). Von Beginn an setzen die Bauherren auf Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdkollektor plus Fußbodenheizung:

Kostenposition Betrag
Sole-Wasser-Wärmepumpe (8 kW) 22.000 €
Erdkollektor / Flächenkollektor 6.000 €
Fußbodenheizung (Nasssystem) 9.600 €
Estrich & Dämmung nach GEG 6.400 €
Energieeffizienz-Experte 3.800 €
Gesamtkosten 47.800 €

Förderberechnung: Deckelung 30.000 €. Grundförderung 25 % = 7.500 €. Wärmepumpen-Bonus (Erdreich) 5 % = 1.500 €. Kein Einkommensbonus (über 40.000 €). Gesamtförderung Heizung: 9.000 Euro (30 %). Zusätzlich, weil das Haus KfW-Effizienzhaus 40 ist, gibt es einen KfW-Tilgungszuschuss von 12,5 % auf den Darlehensbetrag (bis 100.000 € = 12.500 €). Gesamtförderung: 21.500 Euro — das senkt die Investition auf 26.300 Euro.

Beispielrechnung 3: 150 m² Sanierung — Heizungsaustausch plus Fußbodenheizung

Ehepaar Schulz saniert den Altbau von 1972 (150 m²). Die alte Gasheizung weicht einer Split-Wärmepumpe, und die Heizkörper werden durch eine Fußbodenheizung ersetzt:

Kostenposition Betrag
Split-Wärmepumpe (12 kW) 14.500 €
Fußbodenheizung Trockenbausystem 18.000 €
Demontage alte Heizung + Heizkörper 2.500 €
Neue Heizkreisverteiler (2 Stück) 3.600 €
Hydraulischer Abgleich 1.200 €
Energieeffizienz-Experte 4.200 €
Gesamtkosten 44.000 €

Förderberechnung: Deckelung 30.000 €. Grundförderung 30 % = 9.000 €. Wärmepumpen-Bonus 5 % = 1.500 €. Einkommensbonus 30 % = 9.000 € (zu versteuerndes Einkommen unter 40.000 €). Gesamtförderung: 19.500 Euro (65 % auf förderfähige Kosten). Expertenkosten 50 % = 2.100 €. Summe: 21.600 Euro vom Staat. Ihr Anteil: 22.400 Euro. Ein massiver Unterschied zu 44.000 Euro ohne Förderung. Entdecken Sie alle Systemalternativen im Vergleich.

Förderkombination: So stapeln Sie BAFA, KfW und BEG EM

Viele Hausbesitzer verschenken Geld, weil sie nicht wissen, dass BAFA-Zuschüsse und KfW-Kredite kombinierbar sind. Die folgende Matrix zeigt, welche Kombinationen erlaubt sind:

Kombination Erlaubt? Max. kumulierte Förderung Antrag bei
BAFA-Zuschuss allein Ja 70 % der Kosten BAFA (vorher)
KfW-Kredit allein Ja 70 % Tilgungszuschuss KfW (vorher)
BAFA + KfW (gleiche Maßnahme) Nein Entweder BAFA oder KfW
BAFA (Heizung) + KfW (Gebäudehülle) Ja BAFA 70 % + KfW 20 % Beide parallel
BAFA + Steuerbonus (§ 35c EStG) Ja BAFA + 20 % Steuerermäßigung BAFA + Finanzamt
KfW-Kredit + regionale Förderung Ja Je nach Kommune KfW + Stadt/Gemeinde

Die wichtigste Regel: Für dieselbe Maßnahme (z. B. die Wärmepumpe) gibt es entweder den BAFA-Zuschuss ODER den KfW-Kredit — nicht beides. Aber Sie können die BAFA-Förderung für die Heizung mit einem KfW-Kredit für die Fassadendämmung kombinieren. Unser Förderrechner erkennt solche Kombinationen automatisch und schlägt Ihnen die optimale Strategie vor.

Zusätzlicher Sparhebel — Steuerbonus: Nach § 35c EStG können Sie 20 Prozent der Sanierungskosten (maximal 40.000 Euro) über drei Jahre von der Steuer absetzen. Das sind bis zu 8.000 Euro Steuerersparnis — zusätzlich zur BAFA-Förderung. Voraussetzung: Ihr Steuerberater bestätigt die Maßnahme, und Sie wohnen selbst im Gebäude. Fachbetriebe für Ihre Sanierung finden Sie über unsere Standort-Übersicht.

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Zum Förderrechner

Häufige Fragen zum Förderrechner

Der Antrag muss vor Beginn der Baumaßnahme gestellt werden. Sobald Sie den Auftrag an den Handwerker erteilt haben und die erste Rechnung eingeht, ist es zu spät. Planen Sie mindestens vier bis sechs Wochen Vorlauf für die BAFA-Bewilligung ein. Der Förderrechner hilft Ihnen, Ihre Unterlagen rechtzeitig zusammenzustellen.

Die Fußbodenheizung allein — ohne Austausch des Wärmeerzeugers — ist nicht förderfähig. Sie brauchen zwingend eine neue Heizung, die mindestens 65 Prozent erneuerbare Energie nutzt. Die Kombination FBH + Wärmepumpe ist der Königsweg, aber auch Biomasse-Heizungen (Pellets, Hackschnitzel) und Solarthermie-Hybrid-Systeme qualifizieren.

Förderfähig sind: der neue Wärmeerzeuger (Wärmepumpe, Biomassekessel), die Installation und Inbetriebnahme, die FBH-Flächenheizung (als Teil der Heizungsmodernisierung), der hydraulische Abgleich, die neue Regelungstechnik, die Entsorgung des Altsystems und — bis 50 Prozent — die Kosten für den Energieeffizienz-Experten. Nicht förderfähig: reine Schönheitsreparaturen, neue Bodenbeläge, Malerarbeiten.

Seit 2024 erhalten Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von weniger als 40.000 Euro einen zusätzlichen Einkommensbonus von 30 Prozentpunkten auf die Grundförderung. Maßgeblich ist das Einkommen des vorletzten Jahres (für Anträge 2026 also das Einkommen von 2024). Bei Ehepaaren gilt das gemeinsame Einkommen. Ausgezahlt wird der Bonus als Zuschuss, nicht als Kredit — Sie müssen ihn nicht zurückzahlen.

Nach Einreichung des Verwendungsnachweises (nach Abschluss der Arbeiten) dauert die Auszahlung durch das BAFA typischerweise vier bis acht Wochen. Bei KfW-Krediten erhalten Sie die Zusage meist innerhalb von zwei bis vier Wochen nach vollständiger Antragstellung. Der Förderrechner zeigt Ihnen den voraussichtlichen Zeitplan basierend auf den aktuellen BAFA-Bearbeitungszeiten.

Ja, auch Vermieter können die Heizungsförderung beantragen. Allerdings gelten für vermietete Objekte leicht andere Konditionen: Der Einkommensbonus entfällt (weil das Einkommen des Mieters nicht maßgeblich ist), und es gelten besondere Regelungen zur Modernisierungsumlage (§ 559 BGB). Der Förderrechner unterscheidet automatisch zwischen Eigennutzung und Vermietung.

Ja, wenn Sie mehrere förderfähige Maßnahmen gleichzeitig durchführen (z. B. Wärmepumpe + FBH + Solarthermie), können Sie diese in einem BAFA-Antrag bündeln. Das spart Verwaltungsaufwand, und die Förderung wird auf die Gesamtkosten berechnet — jedoch maximal bis zur Deckelung von 30.000 Euro. Der Förderrechner kalkuliert automatisch, ob Bündeln oder getrennte Anträge für Sie günstiger sind.

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