Vergleichen Sie in 2 Minuten die Kosten für Ihre Fußbodenheizung. 4 Systeme im Vergleich, inkl. Förderung und Betriebskosten über 20 Jahre.
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Ein Kostenrechner für Fußbodenheizungen hilft Ihnen, innerhalb von 2 Minuten eine realistische Preisspanne für Ihr Bauvorhaben zu ermitteln. Sie geben die Quadratmeterzahl, das Gebäudealter (Neubau oder Altbau), das gewünschte System und Ihre Postleitzahl ein — der Rechner kombiniert diese Faktoren mit aktuellen Marktpreisen und gibt Ihnen eine personalisierte Kostenschätzung. Probieren Sie den kostenlosen Fußbodenheizung-Rechner direkt aus.
Anders als pauschale „pro m²“-Angaben aus dem Internet berücksichtigt ein guter Rechner: die Systemwahl (Nass, Trocken, Elektrisch, Fräsen), den Zustand des Untergrunds, regionale Handwerkerpreise, die Förderkulisse und die Raumaufteilung. Dadurch erhalten Sie kein „irgendwas zwischen 30 und 120 Euro“, sondern einen konkreten Richtwert für Ihre Situation. Alle Systemvarianten finden Sie in unserem großen Fußbodenheizung-Vergleich. Eine detaillierte Gegenüberstellung aller Optionen bietet unser Systemvergleich 2026.
| System | Materialkosten pro m² | Einbaukosten pro m² | Gesamtkosten pro m² | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Nass-System | 15–35 € | 20–45 € | 35–80 € | Neubau, Komplettsanierung |
| Trockenbausystem | 25–50 € | 15–30 € | 40–80 € | Nachrüstung ohne Estrich |
| Elektrisches System | 20–50 € | 10–20 € | 30–70 € | Einzelräume, Bad, kleine Flächen |
| Frässystem | 10–20 € | 30–60 € | 40–80 € | Altbau mit bestehendem Estrich |
Die Preisspanne innerhalb eines Systems erklärt sich durch Faktoren wie Dämmung, Bodenbelag, Anzahl der Heizkreise und die gewählte Regeltechnik. Ein Nass-System mit Standard-Dämmung und manueller Regelung liegt am unteren Ende; mit Hochleistungsdämmung, Einzelraumregelung und Smart-Home-Anbindung am oberen. Den detaillierten Unterschied zwischen den Technologien erklärt unser Vergleich: Elektrisch vs. Wasserführend.
| Wohnfläche | Nass-System (inkl. Estrich) | Trockenbausystem | Elektrisches System | Frässystem (Altbau) |
|---|---|---|---|---|
| 50 m² | 2.500–5.000 € | 2.750–5.250 € | 2.000–4.000 € | 2.500–5.500 € |
| 80 m² | 4.000–7.200 € | 4.400–7.600 € | 3.200–5.600 € | 4.000–8.000 € |
| 100 m² | 5.000–9.000 € | 5.500–9.500 € | 4.000–7.000 € | 5.000–10.000 € |
| 120 m² | 6.000–10.800 € | 6.600–11.400 € | 4.800–8.400 € | 6.000–12.000 € |
| 150 m² | 7.500–13.500 € | 8.250–14.250 € | 6.000–10.500 € | 7.500–15.000 € |
Die Tabelle zeigt Gesamtkosten inklusive Material und Einbau. Bei Altbau-Projekten kommen je nach Zustand des Untergrunds 20–40 % Aufschlag hinzu (Estrich entfernen, Dämmung nachrüsten, Türen kürzen). Die genauen Werte ermittelt der Rechner auf Basis Ihrer Angaben. Eine vollständige Kostenaufstellung für Nachrüst-Projekte mit allen Posten finden Sie auf unserer Seite Fußbodenheizung nachrüsten: Kosten 2026.
Familie Meier wohnt in einem Einfamilienhaus Baujahr 1985, 100 m² Wohnfläche. Der bestehende Estrich ist intakt, eine Ölheizung soll durch eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung ersetzt werden. Drei Systeme stehen zur Wahl:
| Variante | System | Arbeitsumfang | Material | Einbau | Gesamt | pro m² |
|---|---|---|---|---|---|---|
| A | Frässystem | Estrich bleibt, Frässchlitze + Rohre + Dämmunterlage | 1.800 € | 4.500 € | 6.300 € | 63 € |
| B | Trockenbau | Noppenplatten auf Estrich, Rohre, Trockenestrich-Platten | 3.500 € | 2.800 € | 6.300 € | 63 € |
| C | Nass-System | Estrich raus, Dämmung, Rohre, neuer Estrich | 2.800 € | 5.500 € | 8.300 € | 83 € |
Variante A und B sind kostengleich, unterscheiden sich aber in der Aufbauhöhe: Fräsen addiert nur 5–8 mm, Trockenbau 20–35 mm. Variante C ist teurer, bietet aber die beste Wärmespeicherung und eignet sich ideal für Wärmepumpen mit niedriger Vorlauftemperatur. Der Rechner fragt Ihre Prioritäten (Budget, Aufbauhöhe, Effizienz) ab und gewichtet die Optionen automatisch.
| Posten | Standard-Ausführung | Premium-Ausführung |
|---|---|---|
| Dämmung (Wärmedämmplatten) | 1.200 € | 2.000 € |
| Rohre + Verlegeplatten | 2.400 € | 3.200 € |
| Heizkreisverteiler (8 Kreise) | 600 € | 1.200 € |
| Einzelraumregelung | 400 € | 1.600 € |
| Einbau + Estrich | 3.200 € | 4.800 € |
| Gesamt | 7.800 € (97 €/m²) | 12.800 € (160 €/m²) |
Die Premium-Variante rechnet sich durch niedrigere Heizkosten: Hochwertige Dämmung senkt den Wärmeverlust um 20 %, die Einzelraumregelung spart 10–15 % Heizenergie. Bei einer Wärmepumpe amortisieren sich die Mehrkosten von 5.000 € innerhalb von 8–12 Jahren — danach sparen Sie jedes Jahr 400–600 €.
Die staatliche Förderung macht bei der Fußbodenheizung einen enormen Unterschied. Aktuell (2026) gelten im Rahmen der BEG EM folgende Fördersätze:
| Maßnahme | Basisförderung | + Einkommensbonus | + Klima-Geschwindigkeitsbonus | Maximal |
|---|---|---|---|---|
| FBH + Wärmepumpe | 30 % | +30 % | +20 % | 70 % |
| FBH-Nachrüstung (ohne WP) | 20 % | +30 % | — | 50 % |
| FBH + Solarthermie | 30 % | +30 % | — | 60 % |
Konkret: Bei einer 100-m²-Nachrüstung mit Kosten von 8.300 € (Nass-System) und Wärmepumpe reduziert sich Ihr Eigenanteil mit maximaler Förderung auf nur 2.490 €. Die förderfähigen Kosten sind auf 30.000 € pro Wohneinheit gedeckelt. Der Rechner blendet nach der Kostenschätzung automatisch die voraussichtliche Förderung ein. Mehr zur Antragstellung erfahren Sie auf unserer BAFA-Förderungsseite.
| System | Anschaffung (100 m²) | Jährliche Heizkosten (WP) | Wartung/Jahr | Gesamtkosten 20 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| Nass-System | 7.000 € | 550 € | 80 € | 19.600 € |
| Trockenbau | 7.500 € | 600 € | 70 € | 20.900 € |
| Elektrisch | 5.500 € | 1.400 € | 40 € | 34.300 € |
| Frässystem | 6.500 € | 580 € | 80 € | 19.700 € |
Die Tabelle zeigt: Ein günstiges elektrisches System wird durch hohe Betriebskosten über die Jahre zum teuersten Weg. Nass- und Frässysteme sind in der Langzeitbetrachtung fast gleichauf — die Entscheidung hängt vom Bauzustand ab. Bei der Berechnung wurde ein Wärmepumpen-Strompreis von 0,28 €/kWh zugrunde gelegt. Wie die Fußbodenheizung im Vergleich zu klassischen Heizkörpern abschneidet, lesen Sie in unserem Vergleich: FBH vs. Heizkörper.
Der Rechner arbeitet mit aktuellen Marktpreisen und regionalen Handwerker-Stundensätzen. Die Genauigkeit liegt bei ±15 %. Für ein verbindliches Angebot empfehlen wir, die Kostenschätzung als Grundlage für Handwerkergespräche zu nutzen und 2–3 Vergleichsangebote einzuholen. Sie benötigen: Quadratmeterzahl der zu beheizenden Fläche, Gebäudetyp (Neubau/Altbau), den Zustand des Fußbodens (Estrich vorhanden?), die gewünschte Heizungsart (Wärmepumpe, Gas, etc.) und Ihre Postleitzahl für regionale Preise. Alle Angaben sind unverbindlich. Ja. Nach der Kostenschätzung zeigt der Rechner automatisch die anwendbaren Förderprogramme (BAFA, KfW) mit den aktuellen Fördersätzen und Ihrem voraussichtlichen Eigenanteil. Die endgültige Förderzusage erfolgt durch den jeweiligen Förderträger. Nichts. Der Kostenrechner ist vollständig kostenlos, unverbindlich und ohne Registrierung nutzbar. Sie erhalten sofort Ihr Ergebnis. Ja. Der Rechner zeigt nach Ihrer Eingabe automatisch die Kosten für alle für Ihre Situation geeigneten Systeme nebeneinander an — inklusive Förderung und geschätzter Betriebskosten über 20 Jahre. So sehen Sie auf einen Blick, welches System für Sie am wirtschaftlichsten ist. Ihre eingegebenen Daten werden ausschließlich für die Kostenschätzung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Nur wenn Sie aktiv ein Angebot anfordern („Ja, ich möchte Angebote erhalten“), leiten wir Ihre Anfrage an bis zu drei qualifizierte Fachbetriebe in Ihrer Region weiter. Das Ergebnis gibt Ihnen eine verlässliche Orientierung für Budgetplanung und Handwerkergespräche. Sie können direkt eine unverbindliche Angebotsanfrage an Fachbetriebe in Ihrer Nähe starten — dann erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden konkrete Angebote. Vergleichen Sie in 2 Minuten die Preise für Ihre Fußbodenheizung — mit 4 Systemen, Förder-Rechner und regionalen Handwerkerpreisen. Lassen Sie sich von bis zu 3 geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region ein unverbindliches Angebot für Ihre Fußbodenheizung erstellen.Häufige Fragen zum Kostenrechner
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