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Ob Altbau oder Neubau, mit Wärmepumpe oder ohne: Eine nachgerüstete Fußbodenheizung senkt die Heizkosten, steigert den Wohnkomfort und ist bis zu 70 % förderfähig. Welches System für Sie passt, hängt von Gebäude, Aufbauhöhe und Budget ab – die wichtigsten Eckdaten finden Sie hier, die Details auf unseren Themenseiten.
Drei Systeme – die Wahl hängt von Gebäude, Budget und Heizplänen ab.
Maximale Effizienz, ideal mit Wärmepumpe. Aufbauhöhe ab 6,5 cm – für Neubau & Komplettsanierung.
Die Altbau-Lösung: Kanäle in den Estrich gefräst, nur 2–4 cm Aufbau, in 2–3 Tagen verlegt.
Günstig im Einbau (20–50 €/m²), höhere Betriebskosten. Ideal für Bäder & Einzelräume.
Auf Basis realer Angebote aus 2025/2026 ergeben sich für ein Einfamilienhaus mit 120 m² folgende Richtwerte. Über die BEG-Förderung 2026 sinkt der Eigenanteil deutlich – Details im Kostenüberblick.
| System | Kosten pro m² | Aufbauhöhe | Gesamt (120 m²) |
|---|---|---|---|
| Nasssystem | 40–80 € | 6,5–9,5 cm | 14.400–24.800 € |
| Trockensystem (gefräst) | 40–100 € | 2–4 cm | 10.000–18.800 € |
| Elektrisch | 20–50 € | 0,5–1,5 cm | 6.000–14.400 € |
Eine detaillierte Gegenüberstellung finden Sie im Systemvergleich.
Vorlauf 30–35 °C statt 55–70 °C – ideal für die Wärmepumpe. Bis zu 40–60 % weniger Heizkosten.
Gleichmäßige Wärme von unten, keine kalten Füße, keine Heizkörper an den Wänden.
Eine moderne Flächenheizung steigert den Wert Ihrer Immobilie nachhaltig.
Im Paket mit dem Heizungstausch übernimmt der Staat einen großen Teil der Kosten.
Im Altbau ist das Fräsverfahren erste Wahl: Kanäle werden in den vorhandenen Estrich gefräst, Aufbauhöhe nur 2–4 cm, in 2–3 Tagen verlegt – mehr dazu im Altbau-Ratgeber. In Kombination mit einer Wärmepumpe spielt die Fußbodenheizung ihre Stärke aus: niedrige Vorlauftemperaturen bedeuten hohe Effizienz (COP 4–5) und 40–60 % geringere Heizkosten. Die BEG-Förderung 2026 bezuschusst das Nachrüsten im Rahmen des Heizungstauschs mit bis zu 70 % – die Schritte zur Antragstellung stehen auf der Förderseite.
Der Förder-Check zeigt Ihnen in unter einer Minute Ihre voraussichtliche Förderquote, den Zuschuss in Euro und Ihren Eigenanteil. Bis zu 70 % Zuschuss sind drin. Kostenlos und ohne Anmeldung.
Förderung berechnenJa. Trockensysteme mit vorgefertigten Platten oder das Fräsverfahren kommen ohne neuen Estrich aus. Sogar eine Verlegung direkt auf alten Holzdielen ist mit speziellen Trockenestrichplatten möglich. Die Aufbauhöhe liegt dann bei nur 2–4 cm.
In der Regel nicht. Bei 120 m² zahlen Sie mit Strom rund 5.400 € jährlich – mit Wärmepumpe und wassergeführtem System nur etwa 1.500 €. Elektrisch lohnt sich als Ergänzungsheizung für Bäder oder einzelne Räume.
Das Fräsverfahren für 100 m² dauert 2–3 Tage plus 1 Tag Trocknung. Ein Nasssystem mit Estrich benötigt etwa 1 Woche Verlegung plus 3–6 Wochen Trocknungszeit.
Nicht als Einzelmaßnahme. Die BEG fördert die FBH nur im Paket mit einem förderfähigen Heizungstausch (z. B. Wärmepumpe). Im Rahmen einer Komplettsanierung zum Effizienzhaus ist sie ebenfalls förderfähig.
Fliesen und Naturstein leiten Wärme am besten. Vinyl, Designboden und speziell gekennzeichnetes Parkett (max. 10 mm) funktionieren ebenfalls gut. Dicke Teppiche und Korkböden dämmen zu stark.
Bei Nassverlegung mit 6–9 cm plus Belag meist ja. Beim Fräsverfahren mit nur 2–4 cm reicht der vorhandene Türspalt in der Regel aus. Ein Fachbetrieb prüft das vor Ort.
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