Nur 20–35 Millimeter Aufbauhöhe, kein nasser Estrich, sofort belegbar — das Trockenbausystem ist die perfekte Lösung für die FBH-Nachrüstung im Altbau. Mit 3.600 monatlichen Suchanfragen gehört es zu den gefragtesten Systemen überhaupt.
So funktioniert das Trockenbausystem
Im Trockenbau werden vorgefertigte Platten — meist aus Gipsfaser oder XPS-Hartschaum — auf dem vorhandenen Boden verlegt. In diese Platten sind Nuten eingefräst, in die die Heizrohre eingelegt werden. Wärmeleitbleche aus Aluminium verteilen die Wärme gleichmäßig. Darauf kommt direkt der Bodenbelag — ohne Wartezeit.
Vorteile des Trockenbausystems
- Extrem niedrige Aufbauhöhe: 20–35 mm — ideal bei niedrigen Türstöcken
- Keine Trocknungszeit: Bodenbelag sofort verlegbar
- Eigenleistung möglich: Gut für handwerklich Geschickte
- Geringes Gewicht: Nur 25–40 kg/m² — wichtig bei Holzbalkendecken
Nachteile
- Höhere Materialkosten: 50–90 €/m² vs. 25–50 €/m² beim Nass-System
- Weniger Wärmespeicherung: Keine Estrichmasse als Puffer
Kosten pro m²
| Komponente | Kosten |
|---|---|
| Systemplatten (30mm) | 20–35 €/m² |
| Wärmeleitbleche | 8–15 €/m² |
| Heizrohr | 5–10 €/m² |
| Verlegung (Fachbetrieb) | 20–40 €/m² |
FAQ
Kann ich Trockenbau selbst verlegen?
Ja — die Systeme sind für Eigenleistung ausgelegt. Heizkreisverteiler und Anschluss an die Heizung sollten aber vom Fachbetrieb kommen.
Welche Bodenbeläge eignen sich für Trockenbau?
Fliesen, Vinyl, Laminat und Parkett — alle gängigen Beläge. Wichtig: FBH-geeignete Trittschalldämmung verwenden.